Technisches Marketing: Lexikon
Marketing
Unternehmerische Denkhaltung und Führungsinstrument.
Technisches Marketing
Technisches Marketing ist die strukturierte Verzahnung von Entwicklung und Marketing im Sinne einer konsequenten Kundenorientierung.
Unternehmensvision (Wo wollen wir hin?)
Vorstellung von der Zukunft; Zukunftsentwurf. Ist ein in unbestimmter Zukunft vorstellbarer oder wünschbarer Zustand oder ein entsprechendes Idealbild. Aus der U-Vision werden U-Strategie und U-Ziele abgeleitet. Aus der U-Vision ergibt sich auch das U-Leitbild (auch Soll-Unternehmenskultur).
Unternehmensstrategie (Wie, bis wann?)
Rational geplantes, in sich stimmiges, komplexes Maßnahmenbündel, um die Unternehmensziele zu erreichen. Die Unternehmensstrategie wird von der Vision (siehe unten) und dem Leitbild (siehe unten) abgeleitet. Wird oft in Teilstrategien aufgegliedert.
Unternehmenskultur (Wer sind wir?)
Das Zusammenspiel oder die Summe von Normen, Denkhaltungen und Einstellungen, welche die Mitarbeiter teilen und das Zusammenleben im Unternehmen prägen.
Durch die U-Kultur wird die Corporate Identity und das Erscheinungsbild (Corporate Design) geprägt. CI und CD, bzw. deren Veränderungen können ihrerseits Auswirkungen auf die U-Kultur haben.
Die Unternehmenskultur ist also das implizite Bewusstsein des Unternehmens, das sich aus dem Verhalten der Mitglieder ergibt und das im Gegenzug das Verhalten der Individuen steuert.
Unternehmensethik
Die U-Ethik analysiert, kritisiert und begründet die U-Kultur.Es sind also die Wertvorstellungen und Denkhaltungen, die das Handeln regulieren, um den Unternehmenserfolg (Überleben, Gewinn, Wertsteigerungen) moralisch (ethisch) vertretbar. Je nach Unternehmen gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen über den Sinn und das Ziel des Unternehmens und den Wert der Individuen innerhalb des Unternehmens.
Unternehmensleitbild
Das Leitbild dient dazu die Leitplanken zu setzen, die zum erfolgreichen Unternehmen der Zukunft führen.
Dieses Leitbild sollte bei allen Führungskräften und Mitarbeitern sowie weiteren Anspruchsgruppen (Kunden, Marktteilnehmer etc.) bekannt sein.